Abenteuerreisen Madagaskar
Es gibt kaum Reisewünsche, die PRIORI nicht erfüllen kann. Auch für ausgefallenere Wünsche nach nicht alltäglichen Abenteuern haben wir Inspiration zu bieten. Nachstehend finden Sie einige Beispiele.
Crossmadagaskar – mit chinesischem Motorrad quer durch das Land (Reiseroutenvorschlag: MG127)

Unsere Crossmadagaskar-Motorradtour werden Sie nie vergessen. Die Off-Road-Region ist in keiner Weise touristisch erschlossen. Wir werden tagelang keine Europäer sehen. Rücken und Magen müssen für diese Reise stabil sein.
Tag 1 – 8: Antananarivo – Ampefy – Sambaina – Antananarivo – Maevatanana – Ankarafantsika – Antsohihy

In der Hauptstadt Antananarivo starten wir mit fabrikneuen Motorrädern. Es sind 150er bis 200er Räder und weil sie ‘made in China’ sind, machen wir erst eine Einfahrrunde nach Westen. Dann begeben wir uns auf die grosse Tour nach Norden. In Ankarafantsika entdecken wir auf einer Wanderung die seltene Flora und Fauna dieses Trockenwaldes. Nach einem Abstecher in die kosmopolitische Stadt Mahajanga durchqueren wir die Savannen sowie Palmenzonen um Port Berger und gelangen nach Antsohihy. Bis dahin waren die rund 1000 Strassenkilometer tolerabel. Meist asphaltiert, aber vielfach mit Schlaglöchern gespickt.
Tag 9 – 13: Antsohihy – Ambatoriha – Ambodiadabo – Ambatolona – Andapa

Ab Antsohihy geht es dann nach Osten über Hügelberge, durch Reisebenen sowie seltene Dörfer bis hoch zum Bergstädtchen Andapa. Wir durchqueren Zonen, in denen kein Auto mehr fährt. Begegnen werden wir höchstens mal einem bullenstarken Traktor, der sich mit seinem Einachsanhänger durch den Schlamm gräbt. Hier gibt es noch den Beruf des Lastenträgers und so gut wie alles wird auf Menschenschultern transportiert: vom Bier bis zum Wellblech, von der Schaumstoffmatratze bis zum Zement.
Zwischen Antsohihy und Andapa sind unsere Unterkünfte sehr bescheiden und fast schon unzumutbar, aber hier gibt es keine Alternative. Doch schliesslich sind wir ja keine Touristen, sondern Überführer: wir bringen die Motorräder zu einem Hilfsprojekt in Andapa.

Die rund 400 km Offroad-Strecke quer durch das Land beinhaltet Sandpisten, dann auch schlammige, glitschige Lateritpisten, Wasserdurchfahrten, eine Flussfähre sowie viele weitere Überraschungen.
Tag 14 – 19: Andapa – Sambava – Antananarivo
Nach der Übergabe der Motorräder erholen wir uns von unserer abenteuerlichen Tour in Sambava am Indischen Ozean. Per Flugzeug gelangen wir dann zurück in die Hauptstadt.

Hinweise zur Reise Crossmadagaskar:
– Dies ist keine Rennveranstaltung. Es gibt weder Rangliste noch Zeitfahren.
– Wir nutzen leichte Offroad-Motorräder, weil schwere Maschinen für diese Strecke ungeeignet sind.
– Pro Teilnehmer stehen maximal 15 kg Gepäck zur Verfügung.
(Helm, Kleidung sowie Schuhe nicht eingerechnet).
– Jeder Teilnehmer reist mit eigener Montur an (Helm, Kleidung, Schuhe).
– Die Teilnehmerzahl dieser Reise ist beschränkt auf mindestens 5 und maximal 8 Personen.
– Jeder Teilnehmer fährt sein eigenes Motorrad und transportiert sein eigenes Gepäck.
– Mitfahrer im Sozius sind nicht zugelassen.
– Rund eine Woche lang sind die Unterkünfte, Toiletten sowie Duschen sehr einfach.
– Rund eine Woche lang ist das Essen bescheiden und beschränkt sich auf Reis, Fleisch sowie Suppe.
– Ein PRIORI-Reiseführer begleitet uns auf seinem eigenen Motorrad auf der gesamten Tour.
– Auf den Offroad-Strecken ist ein lokaler Motorradfahrer als Pistenkenner mit dabei.
– Der Versicherungsschutz deckt die in Madagaskar üblichen Elemente. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sich zusätzlich und ausreichend zu versichern.
– Bei Reparaturen sind wir auf uns selbst gestellt. Sollte ein Motorrad unreparierbar liegenbleiben, kann kein Ersatz gestellt werden.
– Es gibt kein Begleitfahrzeug.
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Dauer:
19 Tage / 18 Nächte
Höhepunkte:
– Off-Road Erlebnistour durch das authentische Madagaskar
– Wasserdurchfahrten
– Besuch der Kokosplantage
– Besichtigung der Baumschule
Route:
Antananarivo – Ampefy – Sambaina – Antananarivo
Antananarivo – Ankarafantsika – Antsohihy – Andapa – Sambava – Antananarivo
Leistungen inbegriffen:
– Flug hin und zurück ab CH / D / A samt Flughafentaxen
– Binnenflug Sambava – Antananarivo samt Flughafentaxen
– 18 Übernachtungen in Einzelzimmern mit Frühstück
– Motorrad für die Strecke Antananarivo – Ampefy – Antananarivo – Majunga – Antsohihy – Andapa – Sambava
– Treibstoff, Versicherung sowie unbeschränkte Kilometer entlang der vorgesehenen Route
– Besuch der Kokosplantage Soavoanio mit Lokalführer
– Besuch sowie Eintritt der Baumschule in Ambohimanitra mit Lokalguide sowie Mittagessen
– Eintrittskarte sowie Lokalguide für den Besuch der Baumschule in Ambohimanitra
– Alle erwähnten Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen laut Reiseprogramm
– Tageszimmer vor dem Heimflug
– Deutschsprachige Reiseleitung von PRIORI während der ganzen Reise
Nicht inbegriffen:
– Visa sowie Versicherung
– Mittagessen bzw. Picknick-Mittagessen (ausser in Sambava am 16. Tag)
– Abendessen während der ganzen Reise
– Alle Getränke
– Lokalführer sowie Eintrittstickets für die Besichtigung in den Nationalparks und Reservaten
– Private Unternehmungen sowie persönliche Ausgaben in Antananarivo und unterwegs
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Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche Routenbeschreibung oder ein individuelles Zusatzprogramm zu dieser Reise unter info@priori.ch
Vom Hochland an die Südostküste Madagaskars
Unsere Reiseroute führt uns vom Hochland an die Südostküste Madagaskars mit Start in der Hauptstadt Antananarivo via Fort Dauphin nach Manakara – über Pisten, Hügel, Reisfelder und durch verschiedene Dörfer mitten hinein ins authentische Madagaskar.
Diese rund 2.100 km lange Strecke vom Hochland an die Südostküste Madagaskars gehört ab Ihosy nicht zu den klassischen Reiserouten Madagaskars. Zum einen, weil man nie genau weiss, wieviel Zeit man braucht, da dies vom Zustand der Pisten abhängt, der wiederum vom Wetter abhängig ist. Zum anderen, weil man nichts im Voraus planen oder buchen kann, da es auch kaum Hotels gibt. Dafür lernt man ein noch weitgehend ursprüngliches – vom Tourismus ausgespartes – Madagaskar kennen. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind gefragt.

Bis Ihosy geht’s auf der guten Asphaltstrasse RN 7, die nach Tulear führt, in zügigem Tempo voran. Zum Zwischenhalt bieten sich Ambatolampy (km 68), Antsirabe (km169), Ambositra (km 259), Ambohimahasoa (km 354), Fianarantsoa (km 410) und Ambalavao (km 466) an. Bis Antsirabe führt die Strasse ziemlich flach durch eine leicht hügelige Landschaft mit Reisfeldern, die wie Patchwork angeordnet sind. Danach wird’s kurvig und bis Fianar (Kurzform Fianarantsoa) sind relativ viele Steigungen zu überwinden. Zwischen Fianar und Ambalavao kreuzt man ziemlich viele Zebuherden, die zum Verkauf auf irgendwelche Märkte oder Schlachthäuser getrieben werden.
Ambalavao empfängt den Besucher mit dem Charme einer sympathischen Kleinstadt
Kommt man mittwochs hierher, können auf dem Wochenmarkt die typischen Produkte der Region bewundert werden, aber auch Stoffe, Tontöpfe, Matten und Hüte. Eine grosse Attraktion ist der Zebumarkt, der zweitgrösste Madagaskars nach Tsiroanomandidy. Ambalavao ist Ausgangspunkt für den Besuch des Andringitra Nationalparks, wo es sich gut mehrere Tage verweilen lässt (Camping möglich). Wer nicht so viel Zeit zur Verfügung hat, kann sich in dem 20 Minuten entfernten kleinen Naturwald Anja-Park einen Überblick über die örtliche Flora verschaffen. Der Park beherbergt mehrere Kolonien des Katta-Lemurs, auch Maki genannt. Auch der Besuch eines Ateliers zur Seidenherstellung und zur Fabrikation des Papiers der Antaimoro ist durchaus lohnenswert.
In angenehmer Fahrt geht’s auf guter Asphaltstrasse bis Ihosy relativ eben durch eine Landschaft mit bizarren Felsformationen. 16 km später zweigt die Piste nach Fort Dauphin ab. Der Übergang vom Asphalt in Piste ist krass. Anfangs ist sie so weit gut, dass man im 3./4. Gang fahren kann, aber nach ca. einer Stunde verschlechtert sich ihr Zustand: viele Löcher, steinige Passagen, Flussbette, kleine Brücken, bei denen Schwellen zu bewältigen sind. Bei mehreren Passagen geht es nur mit dem Allrad. Die Landschaft ist weit, flach mit Hügelketten in einiger Entfernung. Ab und zu sieht man einen kleinen Weiler. Ausser ein paar Lastwagen und mehreren Taxi Brousse sind kaum Autos unterwegs. Manchmal sind Leute zu Fuss unterwegs und hin und wieder kreuzt man ein Velo oder ein Motorrad. Irgendwo mitten im Busch ist ein kleiner Stand aufgebaut, wo Frauen kochen. Sie bieten gebratenen Fisch, Crevetten und Maniok an.
Nach ungefähr 100 km und 4-stündiger Fahrt erreicht man den Ort Kelilaho
Dieser Ort besteht fast nur aus Hotely Gasy (Garküchen). Jemand bietet sogar eine Massage an – wohl für diejenigen, die eine entspannende Rückenmassage brauchen, nachdem sie auf der Piste ordentlich durchgeschüttelt wurden. Die meisten Taxi Brousse machen hier Halt um zu essen.
In der Ferne sieht man immer wieder kleinere grüne Flecken oder auch Vegetationsbänder, die anzeigen, dass sich dort Wasser befindet. Ansonsten ist die Landschaft karg, abgebrannte Flächen wechseln mit braun verdorrtem Bozaka (Gras) ab. Bussarde, Elstern und andere, kleinere Vögel sind ausser den paar Menschen und den wenigen Zebus die einzigen Lebewesen, die man antrifft. Die einzigen Zeugnisse von Tierleben sind die Termitenhügel.
20 km vor Betroka nehmen die Siedlungen zu und mehr Menschen sind zu Fuss unterwegs. Den Ort erreicht man nach 8-stündiger Fahrt (ca. 2 Stunden davon sind für Fotohalte und Picknick zu berechnen). Die Tage sind im Juli angenehm warm, aber die Abende, Nächte und Morgen sehr frisch. Übernachten kann man im Hotel des Bons Amis, eine einfache Unterkunft, aber die beste Adresse am Ort.
Ab 20 km nach Betroka ist die Piste gut, breit, mehrheitlich Wellblech, aber man kommt rasch vorwärts. Plötzlich ist die Strasse asphaltiert aber der Asphalt hört nach etwa 2 km so abrupt auf wie er begonnen hat. Dies kommt nun noch öfters vor, jedes Mal, wenn die Strasse durch eine Flusssohle führt, die aber jetzt in der Trockenzeit kein Wasser hat. Das Gebiet ist hier wieder dichter besiedelt und viele Bewohner sind mit dem Velo unterwegs. Bei den Dörfern gibt es Maniokfelder, aber ansonsten ist die Landschaft karg mit unzähligen Termitenhügeln.
Während langer Zeit begleiten Hügelketten am Horizont die Piste
Die Temperatur wird nun merklich wärmer. In mehreren Ortschaften sind Schwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung angebracht. Dies mutet etwas komisch an inmitten des Busches mit Pisten, auf denen man nicht allzuschnell fahren kann. Aber wahrscheinlich hat jeder der wenigen Autofahrer von den Asphaltstücken profitiert, um endlich mal wieder Gas zu geben.
Ungefähr 50 km vor Beraketa wird die Piste wieder schlechter, d.h. mit vielen Löchern und man kommt nur noch langsam voran. Beraketa ist ein verschlafenes Nest und die einzige Übernachtungsmöglichkeit befindet sich 13 km (romantische Piste) ausserhalb auf einem Hügel in einem Hotel, das von einem Schweizer gegründet wurde, der dort auch die Mikaminen errichtet hat. Sein Grab befindet sich auf einem Hügel in der Ferne. Das Hotel, da zur Zeit das Einzige, ist total überteuert (80 000 Ar). Es hat bessere Zeiten gesehen, jetzt ist es leider am Zerfallen. Die Mikamine ist noch in Betrieb, aber kann nur mit teurem Eintritt besichtigt werden (27 000 Ar). Auch das Menu kostet seinen Preis: 32 500 Ar. Das ist wirklich schade, denn die Anlage an sich ist wunderschön gelegen mit vielen Pflanzen und schöner Aussicht.

Nach Beraketa hat man dann das schlechteste Stück Piste der ganzen Strecke Ihosy-Fort Dauphin vor sich. Für die rund 150 km bis Ambovombe braucht es gute 8 Stunden!!! Die Landschaft geht nun langsam in das typische Dornengestrüpp des Südens über und man trifft auf den ersten Baobab und viele Zebuherden. Überall fragen die Leute nach Geld. Sie sind zunehmend eher feindselig gesinnt. Hier beginnt nun das Gebiet der Dahalo (Viehdiebstahl) und man tut besser daran, nicht unbedingt anzuhalten.
Eine Zeitlang geht es durch dichten Dornenbusch
Erst 25 km vor Ambovombe wird die Vegetation wieder niedriger und weniger dicht. Wenn man Glück hat, kann man hier Makis (Ringelschwanzlemuren) in freier Wildbahn antreffen. Die Piste auf diesen letzten Kilometern der RN 13 bis Ambovombe wird nun sandig. Allerdings befindet man sich nicht immer auf der RN 13. Stellenweise ist sie nämlich so schlecht, dass sie unbefahrbar ist und man muss auf eine der zahlreichen Umfahrungen ausweichen.
Kurz vor Amboasary beginnen die Sisalplantagen. Theoretisch kann eine Sisalfabrik besichtigt werden, wenn die zuständige Person anwesend ist und die Erlaubnis erteilt, was aber nicht immer der Fall ist. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Discovery, einfach aber okay. Es gibt 2 Kategorien: im Backsteingebäude für 25 000 Ar oder im Holzbungalow für 15 000 Ar. Die Gegend hier ist bekannt für Überfälle, vor allem im Gebiet der Sisalplantagen, die Mehrheit der Männer ist deswegen bewaffnet. Die Asphaltstrasse von Amboasary nach Fort Dauphin weist viele Löcher auf, so sind 3 Stunden für die 115 km zu veranschlagen.
In Fort Dauphin sind die Leute wieder freundlicher gesinnt als auf dem letzten Stück der Piste der RN 13 und in der Gegend von Ambovombe und Amboasary. Die Stadt begrüsst mit einer sehr breiten und guten Einfahrtsstrasse, die zum neuen Hafen führt, der allerdings nicht besichtigt werden kann, da er schwer bewacht ist. Das Stadtbild zeichnet sich durch moderne Neubauten und halbverfallene Altgebäude aus, die Seite an Seite existieren. Strände laden zum Baden ein und es gibt diverse Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung, so dass man gut ein paar Tage hier verweilen kann, vor allem, wenn man die strapaziöse Piste von Ihosy hinter sich hat.
Die Piste führt anfangs durch Regenwald und später durch eine Art Heidelandschaft
Ca. 60 km nördlich von Tôlanaro, wie Fort Dauphin auf madagassisch genannt wird, liegt St. Luce, ein sympathisches Fischerdörfchen in der gleichnamigen Bucht. Viele sandige Stellen und Wasser müssen durchquert werden, so dass man für diese kurze Strecke 3 Stunden unterwegs ist. Kommt man am späten Nachmittag hier an, so ist der Strand voll mit Pirogen. Am frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, erlebt man dann ein einzigartiges Schauspiel, wenn die Fischer mit diesen Pirogen leise ins Meereswasser gleiten. Wie Schattenspiele zeichnen sie sich gegen den langsam heller werdenden Horizont und die Felsen im Meer ab.
Wieder zurück auf der RN 12 Richtung Vangaindrano stösst man bald auf einen breiten Fluss, der nur mit einer Fähre zu überqueren ist, die mit Handkurbel bedient wird und sich an einem Drahtseil auf die andere Seite befördern lässt. In kurzen Abständen von etwa 10 km wiederholt sich diese Szene noch 3-mal. Die nächsten 6 Fähren bis zu dem See Masianaka sind mit Motor betrieben. Die Landschaft bleibt heideähnlich, mit Nepenthes (fleischfressende Pflanzen) Aronstab und Fächerpalmen. Anfangs ist sie noch dichter besiedelt, dann spärlicher. Die Piste wechselt zwischen sandig, steinig und relativ gut ab. Sie durchquert viele Bachbetten, die zum Teil recht tief sind.
Zwischen Manantenina und Manambondro gibt es eine schwierige Passage über Granitfelsen.
Zuvor muss ein Morastloch passiert werden. Ohne Allradfahrzeug geht es nicht. Später ist die Piste erdig, wird aber zu Seifenpiste und äusserst rutschig, wenn es regnet. Am Ortseingang von Manambondro befinden sich eine Menge Gräber. Der Ort ist ein typischer Küstenort mit Hütten aus Falafa (Material von der Fächerpalme). Das Hotely Eden bietet preiswert Hütten zum Übernachten an (5 000 Ar). Man schläft sehr ursprünglich inmitten des Ortes mit dem Hühnerstall in unmittelbarer Nähe. Im Hotely nimmt man eine madagassische Mahlzeit ein und wenn man Lust hat, kann man am Abend zusammen mit der Dorfjugend im Nebenraum einen Actionfilm anschauen.

Kurz vor Vangaindrano ändert sich die Landschaft wieder. Es geht durch eine Ebene mit Reisfeldern und Feldern mit Süsskartoffeln. Auch der Zustand der Strasse ändert sich – ab hier ist wieder Asphalt. Kommt man an einem Mittwoch in das Städtchen so kann man an dem bunten Markttreiben teilnehmen. Nach Farafangana ist die Strasse auf etwa 30 km wieder mühsam zu befahren, da der Asphalt viele Löcher aufweist. Danach ist sie wieder sehr gut bis Vohipeno und weiter bis Manakara. Hier bietet sich wieder ein mehrtägiger Aufenthalt an, vor allem in dem erholsamen Ort „Trou de commissaire“, 10 km südlich, mit einer Bungalowanlage, die zum Vanilla-Hotel gehört. Zu erreichen ist diese per Auto oder mit der Piroge auf dem Pangalanes-Kanal. Hier ist auch die Endstation des Zuges von Fianarantsoa.
Im Städtchen gibt es ein Restaurant namens Capitaine, das mit Piratendekoration und einem Sandsack in einer Ecke zum Boxen aufwartet.
Haben Sie Interesse an dieser Reise vom Hochland an die Südostküste Madagaskars oder einer Kombination mit einer unserer anderen Reiseroutenvorschläge, dann kontaktieren Sie uns gerne.
Auf dem Mangoky-Fluss zu den Baobabs
Madagaskar: Auf dem Mangoky-Fluss zu den Baobabs – Beispiel einer vergangenen Kleingruppenreise in Madagaskar vom 14. Juli bis 03. August 2019
Diese Reise führt uns auf dem Mangoky-Fluss vom Hochland aus, vorbei an Baobabs, bis an die Westküste Madagaskars

Der Isalo-Nationalpark zeichnet sich aus durch seinen “Hochgebirgscharakter“. Dabei ragt das Gebirge nur etwa 200 Meter aus der umliegenden Grassteppe heraus. Auf den Hochflächen ist es sehr trocken, man findet hier Pachypodien-Gewächse. In den tief eingeschnittenen Canyons finden wir eine üppige, tropische Vegetation. Das Piscine Naturelle lädt zum Baden ein.
Der Mangoky-Fluss ist einer der grössten Flüsse vom Hochland zur Strasse von Mosambik. Auf ihm verkehren nur einheimische Fischer sowie Menschen, die etwas transportieren. Fremde gibt es nur selten. Man hört weder Schiffsmotoren noch Autos und auch keine Flugzeuge.
Reiseroute: Antananarivo – Antsirabe – Fianarantsoa – Ranohira – Mangoky – Morombe – Tulear – Antananarivo

Tag 1: Anreise nach Madagaskar
Nach unserer Anreise aus der Schweiz, aus Deutschland oder Österreich erledigen wir zunächst unsere Einreiseformalitäten am Flughafen und werden dann durch unseren Fahrer zum Hotel transferiert.
Tag 2: Antananarivo
Heute können wir gemeinsam die Hauptstadt Madagaskars erkunden. So unternehmen wir eine Stadtrundfahrt, bekommen einen ersten Eindruck von der trubeligen Stadt und fahren einige Highlights der Stadt an.
Tag 3: Antananarivo – Antsirabe
Wir geniessen die etwa 170 km lange Fahrt über das Hochland. Im Ambatolampy besuchen wir eine Aluminiumgiesserei, in der die traditionellen Alu-Pfannen sowie allerlei Souvenirs gegossen werden. Ein Mittagessen gibt es unterwegs und gegen Abend erreichen wir Antsirabe (1510 m ü. M). Abendessen sowie Übernachtung im zentralen Hotel.
Tag 4: Antsirabe – Ambalavao

Auf unserer Fahrt von Antsirabe nach Ambalavao machen wir unterwegs einen kurzen Halt in Ambositra. Hier schauen wir uns die traditionellen Holzarbeiten sowie Schnitzereien an. Unser Mittagessen nehmen wir wieder unterwegs ein. Dann geht es weiter bis nach Ambalavao. Heute legen wir insgesamt etwa 300 km zurück. Ambalavao liegt auf einer Höhe von 1000. m ü. M. Hier angekommen geniessen wir ein gemeinsames Abendessen und lassen den Abend im Hotel ausklingen.
Tag 5: Ambalavao – Ranohira
Es ist nochmals eine längere Fahrt von 210 km. Aber die Landschaft wechselt ständig. Zuerst fahren wir durch eine Gebirgslandschaft, dann folgen wir ausgedehnten Tälern und steigen zum Schluss hinauf auf eine Hochebene (Steppe). Das Nachtessen sowie unsere Unterbringung sind heute in einem Hotel in Ranohira.
Tag 6: Ranohira

Ranohira liegt auf 840 m ü. M. Wir unternehmen eine längere Wanderung im Isalo-Gebirge und besuchen hier das Piscine Naturelle und wandern dann bis zum Canyon des Makis. Hier sehen wir evtl. Kattas oder Sifakas. Unterwegs machen wir ein Picknick. Am Abend übernachten wir erneut in derselben Unterkunft und erhalten auch hier unser Nachtessen, bevor der Tag zu Ende geht.
Tag 7: Ranohia – Beroroha
Heute legen wir eine lange Fahrt (ca. 160 km) über eine Piste zurück. Aber der Weg ist das Ziel. Die Landschaft ist beeindruckend. Es gibt es Picknick-Mittagessen unterwegs und ganz zum Schluss müssen wir noch über den Mangoky-Fluss. Nachtessen in Beroroha, Übernachtung im Zelt in Beroroha River.
Tag 8: Beroroha
Wir bleiben einen Tag lang in Beroroha und organisieren die Flussfahrt. Übernachtung erneut im Zelt in Beroroha River.
Tag 9 -12: Mangoky-Fluss

Die nächsten Tage unternehmen wir unsere Flussfahrt auf dem Mangoky. Die Einheimischen fahren auf dem Mangoky immer mit einer Doppelpiroge, hierbei werden zwei Pirogen mit Rundhölzern zusammengebunden. Darauf kommt dann ein Rost aus Brettern. Auf dieser Plattform hat es recht viel Platz für das Gepäck. Auch sitzen kann man auf der Plattform sowie die Beine im Fluss baumeln lassen.
Unterwegs begegnen wir zwar nur wenigen Menschen: einige Fischer fahren mit ihren Pirogen auf dem Fluss. Das eine oder andere Dorf liegt etwas abseits des Flusses, aber die Bewohner kommen zum Waschen oder Fischen ans Ufer.

Es ist eine ruhige sowie beschauliche Fahrt, ohne Lärm und Hektik. Wenn wir Glück haben, erspähen wir sogar ein Krokodil.
Die Mahlzeiten sind zwangsläufig eher bescheiden. Die Unterkunft ist die ganze Zeit im Zelt.
In Ambiky, kurz vor der Mündung, endet unsere Flussfahrt und wir fahren mit dem Auto nach Morombe (ca. 2 Stunden). Hier gibt es erst einmal eine stärkende Mahlzeit im Hotel und die Möglichkeit sich vom Camping der letzten Tage zu erholen.
Tag 13: Morombe
Morombe ist eine kleine Fischerstadt. Hier leben die Vezo. Sie sind Meister der Schifffahrt und fahren mit ihren Segel-Pirogen weit aufs Meer hinaus. Hier essen wir im Dorf oder im Hotel, ganz wie es uns beliebt. Der Tag steht uns zur freien Verfügung zur Erkundung des Dorfes. Die Unterkunft ist im Hotel in Morombe.

Tag 14 – 15: Morombe – Ifaty
Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Pistenfahrt entlang der Küste nach Ifaty (190 km). Unterwegs sehen wir immer wieder etwas Neues. Vor allem bizarre Baobabs wachsen hier. Unterwegs Übernachtung in einer Lodge am Meer. Am Abend des 2. Tages kommen wir im Ferienort Ifaty an.
Tag 16 -17: Ifaty
Zum Schluss der Reise lassen wir es uns hier noch etwas gut gehen. Wir baden oder tauchen im Meer, schlendern durch das Dorf oder machen noch eine Exkursion in einen kleinen Waldpark mit Trockenvegetation. Nachtessen sowie Unterkunft jeweils im Hotel.
Tag 18: Ifaty – Tulear
Nach einer kurzen Fahrt von 25 km erreichen wir Tulear. Hier machen wir einen Stadtrundgang oder eine -rundfahrt im Pousse-Pousse und erledigen noch die letzten Einkäufe.
Tag 19: Tulear – Antananarivo
Am Morgen geht es zum Flughafen von Tulear und wir reisen gemeinsam zurück in die Hauptstadt. Erstmal geht es ins Hotel und am Nachmittag können wir frei entscheiden, was wir in Antananarivo unternehmen möchten.
Tag 20: Antananarivo
Nach dem Frühstück machen wir uns gemeinsam auf, um die Königsstätte Ambohimanga, zu besuchen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und so bleibt noch Zeit auf den Markt zu gehen, Gewürze zu kaufen oder ein Souvenir für die Daheimgebliebenen zu besorgen. Am Abend machen wir uns dann auf zum Flughafen und checken ein.
Tag 21: Heimreise
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Dauer:
21 Tage
Gruppengrösse:
4 – 6 Personen
Höhepunkte:
– Flussfahrt auf dem Mangoky
– bizarre Baobabs
– Entspannung am Indischen Ozean
Bitte beachten Sie, dass unsere Kleingruppenreise „Auf dem Mangoky-Fluss zu den Baobabs“ in Antananarivo beginnt sowie endet. Gerne sind wir Ihnen natürlich bei der Buchung Ihrer internationalen Flüge behilflich. Natürlich ist zusätzlich auch eine Verlängerung der Reise möglich. Hierfür erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
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