Klima und Reisezeit
Die gewählte Reisezeit und das dann herrschende Klima in Madagaskar definieren, welche Orte im Rahmen einer Reise unter welchen Umständen besucht werden können.
Im europäischen Sommer ist in Madagaskar Winter. Der Südwinter beginnt Ende Juni und dauert bis September. Im Juli ist es im Hochland, also in der Region der Hauptstadt, tagsüber um die zwanzig Grad mit Sonne. Nachts kann die Temperatur auf zehn, zwölf Grad fallen. Das Problem in dieser Zeit ist nicht die Kälte an sich, sondern das Gefühl von Kälte, wenn abends ein Wind aufzieht.
Im Dezember und Januar ist es am heissesten in Madagaskar. Zudem ist dann Regenzeit. Die Regenzeit dauert von November bis März. In dieser Zeit ist es heiss und regnerisch. Auf der Ostseite sehr regnerisch, an der Westküste hingegen kaum.

Die ideale Reisezeit sind April und Mai, also nach der Regenzeit, wenn alles schön grün ist, oder dann wieder September, Oktober am Ende der Trockenzeit.
Auch in der Regenzeit kann man in Madagaskar reisen. Allerdings sind dann nicht alle Besuchsorte gut erreichbar, weil die Pisten schlammig sind. Ab Juni bis Anfang November sind alle Orte in Madagaskar erreichbar. Die Tsingy nördlich von Morondava sind von Ende November bis Ende Mai / Anfang Juni kaum oder nur sehr schwer erreichbar. Das Klima und die Regenzeit sind also bestimmende Faktoren bei der Wahl der Besuche in Madagaskar.

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