Madagaskar Nationalparks, Naturparks, Schutzgebiete & Reservate

Die grosse Insel im Indischen Ozean verfügt über Nationalparks, in denen Lebensformen zu sehen sind, die in Millionen von Jahren der Isolation entstanden sind. Flora und Fauna hatten dank dieses ‘Segens der Abgeschiedenheit’ viel Zeit, sich ganz anders zu entwickeln als anderswo auf der Welt. Grund genug, Madagaskar als den 8. Kontinent zu bezeichnen.

Doch die Artenvielfalt muss geschützt werden. Die gravierende Bevölkerungsexplosion hat zu einem Hunger nach Land und Pflanzflächen geführt, der fast unstillbar auch in intakte Gebiete eindringt. Schon zu Kolonialzeiten entstanden 1927 ein paar geschützte Gebiete, zögerlich dann in den 1990er Jahren mit der aufkommenden Öffnung Madagaskars gegen aussen. Fast inflationär war die Schaffung von Schutzgebieten in den frühen 2000er Jahren. Doch ein Naturpark entsteht nicht einfach durch ein papierenes Dekret. Die Zonen müssen erforscht, gepflegt, geschützt werden: auch der Naturschutz braucht eine aktive Bewirtschaftung.

Eigentlich war nie klar, wie viele geschützte Zonen es in Madagaskar gibt. Problem: die Verantwortung liegt bei mehreren Ministerien, die die Bewirtschaftung der Zonen an Organisationen abgeben. Die grösste Verwalterin ist die Nichtregierungsorganisation ‘Madagascar National Parks’, die 2008 aus der früheren ANGAP hervorging. Die MNP verantwortet das Management von 43 Parks. Zahlreiche internationale Organisationen und Universitäten betreuen den Rest der Schutzgebiete.

Die Zonen haben einen verschiedenen Status. Drei Grosszonen sind Weltnaturerbe der UNESCO: Masoala, Ranomafana und Andringitra. Vier weitere sind Biosphären-Gebiete (Mananara-Nord, Sahamalaza-Iles Radama, Küste südlich von Tulear und Kirindy Mité). Dutzende sind Madagaskar Nationalparks und ein paar wenige sind nur für Forscher zugänglich. Viele Unterkategorien definieren detailliert den Status jeder Schutzzone. Derzeit stehen 122 Zonen unter Schutz und mithin also rund 10% der Landesfläche. Madagaskar ist immerhin rund anderthalbmal so gross wie Deutschland.

Ein gewichtiges Werk erfasst nun 98 Schutzgebiete und beschreibt sie. Damit liegt erstmals eine kompakte Zusammenfassung der vielfältigen madagassischen Naturschutzgebiete vor. Das in drei Volumen aufgeteilte Werk behandelt die Marinereservate nicht und auch nicht deklarierte, aber ‘verwaiste Reservate’, um die sich niemand richtig kümmert. Lobenswert ist die ausführliche Bibliographie am Ende jeder Parkbeschreibung. Ebenso erwähnenswert sind die Erläuterungen zu Geologie, zu Klima und Vegetation, zu Flora und Fauna.

1716 Seiten geballte Informationen zur Naturwelt Madagaskar reflektiert den derzeitigen Stand an Wissen und Forschung. Auffallend ist, dass es auch heute noch Naturparks gibt, über die nur wenig bekannt ist. Madagaskar bleibt ein Naturwunder mit wohl noch vielen Überraschungen.

Buchhinweis:

Les aires protégées terrestres de Madagascar : leur histoire, description et biote
The terrestrial protected areas of Madagascar : their history, description, and biota.
3 volumes, 3 tomes.
Association Vahatra, Edited by Steven M. Goodman, Marie Jeanne Raherilalao & Sébatien Wohlauser, Antananarivo 2018. ISBN: 978-2-9538923-9-0

Die Schutzzonen haben einen verschiedenen Status. Drei Grosszonen sind Weltnaturerbe der UNESCO: Masoala, Ranomafana und Andringitra. Vier weitere sind Biosphären-Gebiete (Mananara-Nord, Sahamalaza-Iles Radama, Küste südlich von Tulear und Kirindy Mité). Dutzende sind Madagaskar Nationalparks und ein paar wenige sind nur für Forscher zugänglich. Viele Unterkategorien definieren detailliert den Status jeder Schutzzone. Derzeit stehen 122 Zonen unter Schutz und mithin also rund 10% der Landesfläche. Madagaskar ist immerhin rund anderthalbmal so gross wie Deutschland.

Nationalparks Madagaskar – Infos und Preise

Madagaskars Natur ist einzigartig. Die Insel beherbergt eine der höchsten Biodiversitätsraten weltweit – 97 Prozent der hier lebenden Tiere sind nur hier zu finden, somit sind sie endemisch und führen oft den lateinischen Beinamen madagascariensis. Madagaskars Vorzeige-Tier, der Lemur, kommt in allen Teilen des Landes mit verschiedenen Arten vor. Er stellt für ziemlich jeden Madagaskar-Besucher ein Highlight dar. Auch Reptilien sowie Chamäleons erfreuen sich grosser Beliebtheit bei Reisenden.

Um Madagaskars Flora und Fauna zu erleben, empfehlen wir Ihnen einige Nationalparks der Insel während Ihrer Reise zu besuchen. Mittlerweile gibt es in Madagaskar 47 ausgewiesene Naturparks, die unterschiedlichen Schutzstatus haben. Sie sind auf der ganzen Insel verteilt. Ihre Landschaftsformen, Tiere sowie Pflanzen unterscheiden sich sehr stark voneinander. Auf einer Rundreise ist es daher schön, mehrere Parks zu besuchen, um die Vielfalt Madagaskars zu erleben.

Madagaskars Naturparks sowie Nationalparks werden von der halbstaatlichen Organisation Madagascar National Parcs (MNP) mit Sitz in Antananarivo verwaltet. Eintrittskarten für die Nationalparks können im MNP-Büro in Antananarivo oder direkt am Eingang des jeweiligen Nationalparks gekauft werden.

Seit November 2015 sind die Nationalparks in Madagaskar in drei Kategorien eingeteilt und die Eintrittspreise entsprechend gestaffelt:

  • Die bekanntesten sowie meistbesuchten Nationalparks Madagaskars bilden nun die Kategorie „King“. Der Eintrittspreis für diese Reservate (Ankarana und Isalo), beläuft sich auf 65.000 Ariary (ca. 18 €) pro Person und Tag.
  • Die Kategorie „Phare“ bilden weitere wichtige Nationalparks – darunter z.B. Ranomafana, Montagne d’Ambre oder Tsingy de Bemaraha. Der Eintrittspreis für diese Parks wurde auf 55.000 Ariary (ca. 15 €) pro Person und Tag festgesetzt.
  • Weniger besuchte oder noch neue Nationalparks gehören nun der Kategorie „Parcs“ an, für die 45.000 Ariary (ca. 12 €) Eintritt gezahlt werden müssen. Dazu gehören z.B. Andasibe, Andringitra oder Masoala.

Kinder ausländischer Gäste zahlen einheitlich – in allen Kategorien – 25.000 Ariary (ca. 7,50 €). Für Madagassen ist der Eintritt auf 2000 Ariary für Erwachsene und 500 Ariary für Kinder festgesetzt.

Zusätzlich zum Parkeintritt müssen Sie vor Ort am jeweiligen Parkeingang einen lokalen Guide angeheuern. Die Preise für die Guides variieren je nach Park-Kategorie und zudem je nach Dauer der gewünschten Tour und des Aufenthalts im Park.

Für die Kategorie „Parcs“ liegt der Tagespreis für einen lokalen Guide etwa bei 20 bis 25 Euro pro Tag. Dieser Preis gilt für ein bis drei Personen.

Die verschiedenen möglichen Wanderrouten und Touren mit den benötigten Zeiten sind mit den Preisen an jedem Parkeingang angeschrieben. So können Sie spontan entscheiden, wie lange Sie im Nationalpark bleiben möchten. Sie sind übrigens in den madagassischen Naturparks immer zu Fuss unterwegs.

Wir vom PRIORI Madagaskarhaus helfen Ihnen gerne weiter und beraten Sie, welche Nationalparks und Schutzgebiete auf Ihrer Reiseroute liegen und sich am besten mit Ihrer Tour und Ihren Interessen verbinden lassen.
Wir haben 
zahlreiche Tourenvorschläge und Hinweise parat. Kontaktieren Sie uns jederzeit!

Im Folgenden beschreiben wir einige dieser Schutzgebiete im Detail:

Schutzgebiete im Norden von Madagaskar. Ankarana Spezialreservat

 

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Identität:

Infrastruktur sowie Zugang:

  • Das Ankarana Spezialreservat liegt ca. 100 km südlich von Antsiranana (Diégo-Suarez). Ankarana besteht aus einem Karstmassiv sowie Einsturzgebieten durch die Auflösung von unterirdischen Gesteinen. Zudem ist es ist bekannt für seine Tsingy- oder Kalksteinerosionsformationen.
  • Verwaltungsbüros gibt es in Marotaolana, Mahamasina sowie in Matsaborimanga.
  • Die touristische Infrastruktur besteht aus einem Informationszentrum, einer Empfangsstation in Mahamasina sowie zwei Campingplätzen. In Andrafiabe gibt es einen Campingplatz, der aus 10 von Océane Aventures verwalteten Bungalows sowie 21 Plätzen für Zelte besteht. Es hat Wasser. Das Camp de Princes ist ohne Wasser, aber mit 15 Zeltplätzen ausgestattet.

Die Tsingys von Ankarana

 

  • Es gibt 34 km Wanderwege sowie Rastplätze, fünf Aussichtspunkte, von denen drei eine ganz besondere Aussicht haben. Es gibt 8 Rundtouren, darunter die Fledermaushöhle, die Perle der Flüsse, der Grüne See, der Grüne Fluss, der Zweite Canyon, Tsingy Meva, Tsingy Rary sowie der Benavony Hügel mit 2 Hängebrücken.
  • Der Zugang ist über 4 Zugangspunkte möglich: Der Haupteingang im südlichen Teil befindet sich in Mahamasina, 29 km nördlich von Ambilobe an der RN6, derjenige im westlichen Teil beim Dorf Tanambao-Marivorahona, nördlich von Ambilobe 15 km entfernt. Der Zugang zum Norden sowie Westen erfolgt von der RN6 aus in den Süden von Anivorano Avaratra. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das MNP-Büro in Mahamasina oder Ambilobe.

Klima – Fauna und Flora:

  • Das Klima des Reservates entspricht dem trockenen Klima des nördlichen Teils der Insel Die Regenzeit findet zwischen November und April statt. Die kalte Jahreszeit ist vom Juni bis August mit einer Mindesttemperatur von 18 °C und die wärmste Jahreszeit ist von Dezember bis Februar mit einer Spitzentemperatur von bis zu 34 °C.
  • Das Ankarana Special Reserve besteht aus dichten, feuchten Wäldern in den Schluchten und Spalten und im nördlichen Teil des Gebietes. Trockener dichter Wald dominiert im östlichen Teil des Reservats, auf dem Plateau findet man Commiphora, Delonix boiviniana, Dalbergia humbertii und Pongamiopsis amygdalina. Am Rande des Gebietes sind Wiesen und Weiden mit Auenwald durchsetzt.
  • Die Flora im Reservat ist typisch für den trockenen, dichten Wald, Adansonia madascariensis ist vorhanden. 39 Pflanzenarten sind nur aus Ankarana bekannt, 6 typische Arten sind: Asphodelaceae – Aloe roeoeslii; Balsaminaceae- Impatiens bardotiae; Lauraceae- Aspidostemon occultus; Orchidaceae- Cynorkis bardotiana; Passifloraceae – Adenia metamorpha; Vitaceae – Cyphostemma ankaranense. Man findet auch: Begoniaceae – Begonia razafinjohanyi; Araceae – Arophyton crassifolium; Apocynaceae – Cynanchum philiipsonianum.
  • Das Ankarana Spezialreservat ist die Heimat von 2 endemischen Amphibien: Tsingymantis antitra und Stumpffia, sie gehören zu den 15 Amphibienarten, die im Gebiet vorkommen. Es gibt auch 50 Reptilienarten, darunter 8 endemische Arten wie Brookesia confidens, Blaesodactylus microtuberculatus, Geckolepis megalepis, Lygodactylus expectatus, Phelsuma roesieri, Alluandina mocquardi, Heteroliodon lava, Madagascarophis lolo. 113 Vogelarten sind ebenfalls vorhanden, 17 Fledermausarten, darunter 3 Arten von Miniopterus (aelleni, gleni und griveaudi) und 10 Arten von Lemuren, darunter Microcebus tavaratra, Lepilemur ankarenensis.

Kultur sowie sozioökonomische Praktiken:

  • Die ethnische Gruppe der Antakarana ist die dominierende Bevölkerung im Gebiet. Sie fischen und züchten hauptsächlich Rinder.
  • Etwa zehn Höhlen wurden im Reservat inventarisiert, sie sind heilig und dienen als Kultstätten.
  • Die Höhle bei Ambatoharanana enthält königliche Antakarana-Gräber. Alle 5 Jahre findet die Krönungszeremonie du mât royal „Tsangatsainy“ mit einer kollektiven Beschneidung statt.
  • Derzeit ist den Nachkommen der Merina (Ambaniandro) der Zugang zu den Höhlen verboten. Ravenala-Objekte, Bambara-Erbsen (voanjobory) oder Schweinefleisch sind in den Höhlen nicht erlaubt.
  • Letztere dienten als Zufluchtsort für die Antakarana-Bevölkerung, die von der Armee des Merina-König Radama I während seiner Eroberung der Region verfolgt wurde. 1838 wurden die Antakarana besiegt und ihr Königreich fand Zuflucht auf Nosy Mitsio.
  • Eine Bedrohung für das Reservat ist die Saphirausbeutung, wo seit 2000 Bergleute 250 ha zerstört haben; die Auswirkungen dieser Zerstörung sind bis heute spürbar. Die Ausbeutung von Waldprodukten sowie auch die Buschbrände (Beweidung sowie Reinigung von Saphirstandorten) sind ebenfalls ein erheblicher Druck auf das Reservat.
  • Lantana Camara sowie Hyptis suaveolens sind invasive Pflanzenarten, die das Reservat bedrohen.

Schutzgebiete im Süden von Madagaskar. Der Isalo Nationalpark

 

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Identität:

Infrastruktur sowie Zugang:

  • Der Isalo Nationalpark liegt in der Gemeinde Ranohira, 269 km von Fianarantsoa sowie 80 km von Ihosy entfernt an der RN7.
  • Das MNP-Verwaltungsbüro befindet sich in Ranohira.
  • Das Hauptrezeptionsbüro mit Ökoladen liegt ebenfalls in Ranohira
  • Eine sekundäre Empfangsstelle gibt es in Mangily.
  • Eine Empfangsstelle in Namaza sowie fünf verteilte Kontrollpunkte.
  • Eine Dokumentationsstelle befindet sich in Isalo Zahavola.
  • Mehrere Hotels sowie neun ausgestattete Campingplätze.
  • 5 touristische Rundwege von insgesamt 31 km Länge: Grüner See = 1 km, Antsifotra = 3,5 km, Piscine naturelle = 6 km, Namaza = 7 km, Anjofo = 7,5 km)
  • 3 Wanderwege über insgesamt 80 km: Canyons = 20 km, Malaso = 21 km und Grand Tour = 40 km.
  • Die Touren sind mit Rastplätzen sowie mit Aussichts­punkten ausgestattet, zum Teil sind die Wege recht steil und ebenfalls recht ruppig.

Klima – Fauna und Flora:

  • Halbtrockenes Klima des Südwestens: kalte Jahreszeit zwischen Juni sowie August mit einer Temperatur von 12 °C und warme Jahreszeit von September bis November mit einem Höchstwert von mehr als 35 °C (Dezember sowie Februar) – Regenzeit zwischen November sowie April.
  • Endemische Felsvegetation: (Aloe, Euphorbia, Pachypoden, Kalanchoe…)
  • Der Isalo Nationalpark beherbergt verschiedene endemische Arten, darunter vier Amphibien-, eine Reptilien- (Trachylepis nancycoutuae) und eine Nagetierart (Eliurus danieli), 94 Vogelarten sowie sieben Lemurenarten.

Kultur sowie sozioökonomische Praktiken:

  • Im Park befinden sich einige heilige Orte, wo die hier ansässige ethnische Gruppe, die Bara, verschiedene kulturelle Riten ausführt. Es gibt mehrere Bestattungsorte im Park.

Schutzgebiete im Süden von Madagaskar. Kirindy-Mitea oder auch Mité Nationalpark

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Identität:

  • 156.350 ha
  • Gegründet: Dezember 1997
  • Ein Teil des Marofihitra’s Classified Forest (gegründet 1963) ist im Kirindy Mité Nationalpark enthalten. Gegründet 1997.
  • Die Parkgrenzen wurden 2015 etwas verändert.
  • Verwaltung: Madagascar National Parks (MNP)

Infrastruktur sowie Zugang:

  • Der Nationalpark Kirindy-Mitea oder Mité liegt in der Region Menabe, etwa 70 km südlich von Morondava.
  • Die Hauptverwaltung liegt in Belo sur Mer. So gibt es drei operative Büros in Andranopasy, Marofihitsy sowie in Soamanonga.
  • Ein Verbindungsbüro gibt es in Morondava.
  • Hotelangebote befinden sich in Belo sur Mer.
  • So verfügt der Kirindy-Mitea Nationalpark über vier bezeichnete Touren: Ankoatsifaka = 3 km, Ambondro-Sirave = 4 km, Agnolignoly = 1,5 km sowie Mahaboboky = 5 km.
  • Der Zugang ist über Bemanonga möglich, 7 km östlich von Morondava auf der RN35, dann 110 km nach Süden zum Parkeingang bei Manahy. Diese Strasse führt nach dem Regen (Dezember sowie April) über zwei wasserführende Flüsse.
  • Der Park ist auch mit dem Boot von Morondava aus erreichbar.

Klima – Fauna sowie Flora:

  • Es ist ein Übergangsgebiet der Vegetation des Westens sowie des Südens: trockener dichter Wald, der 70 % des Parks einnimmt, dorniger Dornbusch mit Didiereaceae sowie Euphorbiaceae und brackigem Küstensee.
  • So ist es zudem ein Lebensraum vieler Arten: Vögel, Reptilien, Lemuren (ca. 97 % endemische Arten)
  • Flora: 182 holzige Arten, drei Baobabarten, fünf Palisanderarten sowie sieben Mangrovenarten.
  • Fauna: 11 Säugetierarten, davon 10 endemisch, 47 Vogelarten, davon 33 endemisch, 23 Reptilienarten, alle endemisch, eine endemische amphibische Art, 50 Fischarten.

Kirindy-Mitea Nationalpark

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